|Rezension| Die Rivalin. Michael Robotham

Alles andere als ein Thriller. Der 2. Teil im Buch hat mir deutlich besser gefallen, aber ganz überzeugt war ich nicht.


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Infos zum Buch

Titel: Die Rivalin
Autor: Michael Robotham
Seiten: 448
Verlag: Goldmann
Handlungsort: London, England 

Erstveröffentlichung: 27. Dezember 2017

Infos zum Autor

„Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange als Journalist tätig, bevor er sich ganz der Schriftstellerei widmete. Mit seinen Romanen stürmt er regelmäßig die Bestsellerlisten und wurde bereits mit mehreren Preisen geehrt, unter anderem mit dem renommierten Gold Dagger. Michael Robotham lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Sydney.“ (Quelle)

Rezension

Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben. Beide fand ich auf ihre eigene Art und Weise total spannend und interessant. Es geht um Agatha und Meg. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und doch eine Gemeinsamkeit haben: Die Schwangerschaft.
Während es für Meg bereits das dritte Kind ist, das sie zur Welt bringt, ist es für Agatha das erste. Meg die Frau eines berühmten Sportjournalisten, Mama-Bloggerin und Vollzeitmama führt scheinbar ein perfektes Leben mit ihrer Familie.
Agatha schwanger von einem Seemann, arbeitet in einem Supermarkt um über die Runden zu kommen, hat den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen und kämpft sich alleine durchs leben.
Des einen Freud ist es anderen Leid beschreibt die Beziehung zwischen den beiden Frauen wohl am Besten.
Das Buch wird aber nicht nur aus 2 Perspektiven geschrieben sondern ist auch in zwei Teile geteilt. Während des ersten Teils begleitet man die beiden Frauen während ihrer Schwangerschaft. Der zweite Teil spielt in der Zeit nach der Geburt des Kindes.

Das Cover ist total langweilig gestaltet. Der Titel und der Name des Autors stehen eindeutig im Vordergrund und die Gestaltung des Covers lässt kaum Einblick in die Handlung des Buches zu. Einzig der rote altmodische Kinderwagen am oberen Rand des Covers zeigt, dass es in dem Buch um Babys geht – wenn auch nur im weitesten Sinne. Die Farben stechen zwar sehr heraus, aber besonders ansprechend finde ich das Cover nicht und hätte es mir nie auf Grund des Covers gekauft.

Den Aufbau des Buches fand ich sehr gelungen. Dabei meine ich nicht nur die Erzählung aus zwei unterschiedlichen Perspektiven, sondern auch die Aufteilung in 2 Teile.
Der erste Teil beschäftigt sich mit der Vergangenheit von Agatha, der Schwangerschaft der beiden und mehr Schein als sein. Nicht alles was glänzt ist gold und mir fallen noch 1000 Sprichwörter ein, die perfekt den Inhalt des ersten Teiles wieder geben. Der Schreibstil der beiden Erzählungen unterscheidet sich kaum, was ich im Hinblick auf die Biografie der Protagonistinnen sehr unwahrscheinlich finde. Ich hatte weder für Agatha oder für Meg besonders große Sympathien bzw Antipathien. Es waren keine Charaktere in die ich mich hineinversetzen konnte oder mit denen ich mich identifizieren konnte. So viel es mir schwer die Geschichte voraus zu ahnen bzw Handlungsschritte zu verstehen. Die Handlung im Allgemeinen war mir bewusst, als ich mit dem 2. Teil des Buches begonnen habe. Ab da fand ich das Buch einen einzigen Spoiler. Auch wenn die Handlung dort etwas mehr Fahrt aufgenommen hat und sich ein bisschen Spannung aufgebaut hat. Dennoch fand ich den Schreibstil total angenehm und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Habt ihr das Buch schon gelesen?Auch wenn es im Allgemeinen an Spannung gefehlt hat, hat mich das Buch gut unterhalten. Ich fand dieses ausgefallene Buch mit einem noch außergewöhnlicherem Thema sehr interessant. Aber da es als Thriller deklariert ist und es sich definitiv nicht um einen Thriller handelt, kann ich nur 3 Blutstropfen vergeben.

 

 Habt ihr das Buch schon gelesen? Und wie hat es euch gefallen? Habt ihr noch Fragen oder Anregungen? Ich bin immer offen für konstruktive Kritik 🙂
Eure

Weitere Bücher des Autors:
Adrenalin
Amnesie
Todeskampf
Dein Wille geschehe
Todeswunsch
Der Insider
Bis du stirbst
Sag es tut dir leid
Erlöse mich
Der Schlafmacher
Um Leben und Tod 

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2 Gedanken zu “|Rezension| Die Rivalin. Michael Robotham

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