|Rezension| Erlöse mich . Michael Robotham

Wenn die Frage im Raum steht, wer Opfer und wer Täter ist und diese Geschichte packend ist und ausreichend Wendungen hat, dann hat man ein Robotham in der Hand!

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Titel: Erlöse mich
Autor: Michael Robotham
Seiten: 448
Verlag: Goldmann
Handlungsort: Oxford, England
Erstveröffentlichung: 19. Oktober 2015

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„Michael Robotham wurde 1960 in New South Wales, Australien, geboren. Er war lange als Journalist tätig, bevor er sich ganz der Schriftstellerei widmete. Mit seinen Romanen stürmt er regelmäßig die Bestsellerlisten und wurde bereits mit mehreren Preisen geehrt, unter anderem mit dem renommierten Gold Dagger. Michael Robotham lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Sydney.“ (Quelle)

aussehen

Das Cover passt hervorragend zu den restlichen Covern der Reihe, besonders die Farben passen zu Todeskampf und Todeswunsch. Die Farbe des Titels wird ebenfalls von den anderen Covern wieder aufgenommen. Die Taue oder Seile sehen aus, als wenn das Cover gefangen wäre. Das einzige was auf einen Thriller schließen ist, sind die Blutstropfen zwischen den Titeln. Leider kann ich keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Aussehen des Covers und dem Inhalt des Buches feststellen.

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Marnie Logan hat ein schweres Schicksal erlitten, ihr Mann ist seit mehr als einem Jahr spurlos verschwunden. Zurück gelassen hat er seine Frau, seine Kinder und einen Hausen Schulden bei unseriösen Typen. Da die psychische Belastung für Marnie Logan sehr groß war, besucht sie Joe O’Loughlin. Mit diesem kann sie über ihrer Probleme reden und O’Loughlin glaubt Marnie, dass sie nichts mit dem Verschwinden ihres Mannes zu tun hat. Auch Zoe, Marnies Tochter, vermisst ihren Vater sehr und beginnt auf eigene Faust zu suchen.
Als ein Geschenk auftaucht, das Patrick seiner Frau machen wollte, beginnt Marnie sich Sorgen um ihre Vergangenheit zu machen. Ihre Sorgen teilt sie mit O’Loughlin und auch diesem ist die Sache sehr suspekt. Gemeinsam mit Vincent Ruiz decken die drei Marnies Vergangenheit auf und finden heraus, dass jemand Marnie noch viel mehr liebt, als sie es je für möglich gehalten hätte.

Band 9 stand, glaube ich, so ca. seit dem Erscheinungstermin in meinem Regal. Allerdings hatte ich die Teile davor noch gar nicht oder schon ewig lange nicht gelesen. Aus diesem Grund war die Freude auf dieses Buch sehr groß. Viele sagten, dass Erlöse mich der beste Teil der ganzen Reihe sei, das kann ich für mich nicht sagen, denn Sag es tut dir leid hat mich einfach noch ein wenig mehr überzeugt. Dies liegt definitiv nicht am Schreibstil, denn dieser ist wie gewohnt gut. Sondern eher daran, dass ich die Geschichte sehr verworren fand. Ich habe irgendwie den Zeitpunkt verpasst bzw. ihn vielleicht jetzt auch nicht mehr richtig in Erinnerung, wann Vincent Ruiz ins Spiel kam. Für mich war zwischen der eigentlichen Geschichte um Marnie und ihren Geldsorgen ein großer Cut zur eigentlichen Geschichte um ihre Vergangenheit. Trotz des Cuts fand ich das Buch super spannend, ich hab das Lesen wirklich genossen und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Das Ende und die Auflösung kam für mich trotz allem sehr überraschend und unerwartet. Somit konnte ich am Anfang oder auch im Laufe des Lesens keinen Verdacht äußern, wie das Ende aufgebaut sein wird.
Ich finde Joe O’Loughlin und Vincent Ruiz einfach ur-sympathisch, auch wenn beide ihre Macken haben. Die beiden sind für mich einfach ein super Team. Etwas zu kurz kam mir diesmal das Privatleben der beiden Ermittler, dieses wurde zwar hin und wieder angerissen, obwohl ich so neugierig war, wie es mit Joe und Julianne weiter geht.

fazit

Von mir gibt’s für den 9. Teil der Reihe 4 Sterne und auf jeden Fall eine Leseempfehlung. O’Loughlin – und Ruiz-Fans werden definitiv nicht enttäuscht!

 

Habt ihr das Buch schon gelesen? Und wie hat es euch gefallen? Habt ihr noch Fragen oder Anregungen? Ich bin immer offen für konstruktive Kritik 🙂

Eure

miissbuch

Weitere Bücher des Autors:
Adrenalin

Amnesie

Todeskampf

Dein Wille Geschehe

Todeswunsch
Der Insider
Bis du stirbst

Sag es tut dir leid

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2 Gedanken zu “|Rezension| Erlöse mich . Michael Robotham

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