|Rezension| Das Buch der Spiegel. E.O. Chirovici

Ich bin begeistert von diesem Manuskript/Buch. Endlich mal was anderes voller Spannung. Kann ich nur empfehlen.

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Titel: Das Buch der Spiegel
Autor: E.O. Chirovici
Seiten: 312
Verlag: Goldmann
Handlungsort: USA
Erstveröffentlichung: 27. Februar 2017

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„E. O. Chirovici stammt aus einer rumänisch-ungarisch-deutschen Familie aus Transsilvanien. Er hat in seinem Heimatland eine namhafte Zeitung und einen Fernsehsender geleitet und sehr erfolgreiche Romane veröffentlicht. Seit 2013 arbeitet er hauptberuflich als Schriftsteller und wohnt abwechselnd in Reading und New York. „Das Buch der Spiegel“ ist sein erster Roman in englischer Sprache, der im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse 2015 heiß gehandelt und schließlich in 38 Länder verkauft wurde.“ (Quelle)

aussehen

Das Cover des Buches finde ich sehr schön. Es passt sehr gut zum Titel des Buches und ist recht einfach gehalten, aber trotzdem sehr schön anzusehen. Da ich dieses Buch bisher nur als Manuskript habe, weiß ich nicht, ob es sich um einen Schutzumschlag oder ein Hardcover ohne Schutzumschlag handelt und wie die Rückseite des Buches aussieht. Der Titel klingt zwar total schön, aber so richtig zum Inhalt passt er irgendwie nicht, oder ich hab’s nicht verstanden 😀

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Das Buch der Spiegel ist bereits vor der eigentlichen Veröffentlichung als Manuskript bei mir eingezogen. Vielen Dank an dieser Stelle an den Goldmann-Verlag für das Vertrauen. Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, da mich bereits die Leseprobe schon total in den Bann gezogen hat. In dem Buch geht es um Richard Flynn, dessen großer Traum es immer war einmal Schriftsteller zu werden. 30 Jahre nach seinen ersten Schreibversuchen schickt er ein Ausschnitt aus einem Manuskript an Peter Katz. Der Leser nimmt im ersten Teil des Buches die Sicht von Peter Katz ein und liest im Buch quasi das Buch, welches Richard Flynn geschrieben hat. Das Buch von Richard Flynn geht auf sein frühes Erwachsenenalter ein und beschreibt seine Zeit als Student, und wie er es sagt „die schönsten Wochen seines Lebens“. Das Manuskript endet recht abrupt und man möchte unbedingt wissen wie es weiter geht. Ähnlich ergeht es auch Peter Katz der seinen Freund um Hilfe bittet, die Ereignisse im Buch zu rekonstruieren. So begleiten die Leser im 2. Teil John Keller bei der Suche nach der Wahrheit und in erster Linie nach dem Manuskript. Aber Keller ist am Ende seiner Kräfte und möchte in dieser Sache nicht weiter forschen. Ich hatte schon Angst, dass es jetzt richtig langweilig wird, aber das war Gott sei Dank nicht der Fall. Der 3. Teil des Buches st aus sicht von Roy Freeman geschrieben. Freeman ist Ex-Cop und hat damals in dem Fall ermittelt. Dies ist ein Fall der ihn auch nicht bis in sein Renten-Dasein verfolgt und mit Hilfe der neuen Informationen, die Katz und Keller gesammelt haben, begibt sich Freeman auf die Suche nach dem Geheimnis des Manuskriptes.
Ich finde das Buch wirklich total spannend. Oben erwähnte ich bereits, dass ich schon von der Leseprobe sehr angetan war. Das Buch hat mir aber auch weiterhin gut gefallen. Durch die Perspektivwechsel in den einzelnen Teilen des Buches wurde es nie langweilig. Immer neue Lösungsstrategien, Probleme und Ideen sind aufgetaucht und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was denn nun hinter diesen paar Seiten Manuskript für eine Wahrheit steckt, oder ob doch alles nur Fiktion ist. Der Schreibstil war sehr gelungen. Leicht zu verstehen und trotzdem fesselnd. Ich fand es besonders schön, dass die Schriftart der einer Schreibmaschine gleicht. Zu den Kapitellängen kann ich irgendwie gar nicht viel sagen, da ich meist so im Lesefluss war, dass ich gar nicht weiß, wie lang die einzelnen Kapitel gewesen sind. Das Buch ist als Roman kategorisiert und ich als Thriller- und Krimifan finde, dass dies ein äußerst spannender Roman ist. Ich habe schon bedeutend langweiligere Bücher diese Genres gelesen und war wirklich positiv überrascht, wie sehr mich diese Geschichte angesprochen hat. Auch wenn das Buch nur knappe 300 Seiten hat, fand ich diese in diesem Fall vollkommen ausreichend. Es wurden genügend Perspektiven aufgezeigt und es waren genug spannende Elemente vorhanden, sodass diese Seiten wirklich schnell zu lesen waren.

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Ich bin wirklich positiv von diesem Buch überrascht worden, da ich nicht dachte, dass sich das Interesse der Leseprobe durch das ganze Buch ziehen kann. Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall ein toller Start von E.O. Chirovici auf dem deutschen Lesemarkt und ich hoffe, dass in naher Zukunft noch weitere spannende Werke in unserer Sprache erscheinen. Von mir gibt es 5 Blutstropfen und damit den ersten Platz auf der Liste der Highlights 2017

5-blutstropfen

Habt ihr das Buch schon gelesen? Und wie hat es euch gefallen? Habt ihr noch Fragen oder Anregungen? Ich bin immer offen für konstruktive Kritik 🙂

Eure

miissbuch

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4 Gedanken zu “|Rezension| Das Buch der Spiegel. E.O. Chirovici

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